Suche

Anmelden



Vorstandschaft2013Im Mittelpunkt der Generalversammlung des SV Königheim im Sportheim standen Neuwahlen. Nach der Neuorganisation des Vorstands steht nun mit Michael Berthold, Thomas Berthold, Frank Schäfer und Bernhard Uihlein ein Quartett an der Vereinsspitze. Dank umfangreicher Sondierungsgespräche im Vorfeld gingen die Neuwahlen problemlos über die Bühne. Weiter standen die üblichen Regularien auf der Tagesordnung.
Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Michael Berthold und dem Totengedenken folgten die Rechenschaftsberichte. Vorsitzender Michael Berthold stellte in seinem Rückblick fest, dass das Weinblütenfest wieder der Schwerpunkt bei den Arbeitseinsätzen gewesen sei und der Verein einen enormen Aufwand dafür betreiben musste. Weiter seien die Arbeiten rund um das Sportheim fortgesetzt worden. Der Vorsitzende hoffte, dass die Arbeiten im Außenbereich in diesem Jahr abgeschlossen werden können.
Problematisch würden sich derzeit die Freitags-Thekendienste gestalten. Hier bräuchte man noch Freiwillige. Als feste Termine hätten sich mittlerweile der Brunch und die Fastnachtsfete etabliert. Michael Berthold zollte allen ein Lob, die sich in irgendeiner Form für den SV engagiert haben.
Abschließend erläuterte der Vorsitzende kurz die neue Zusammensetzung des Vorstands. Durch eine Aufteilung an der Spitze desr Vorstands erhofft er sich neuen Schwung und eine bessere Arbeitsverteilung. Wenn der neue Vorstand auch noch optimal von den Mitgliedern unterstützt wird, sieht Michael Berthold der Zukunft optimistisch entgegen.
Schriftführerin Conny Macheiner-Schäfer informierte die anwesenden Mitglieder über die insgesamt zehn Sitzungen im Vereinsjahr. Themenschwerpunkte waren die Anliegen der Abteilungen, Vorbereitung des Weinblütenfestes und der weiteren Veranstaltungen wie Brunch, Helferfest, Kinder- und Jugendweihnachtsfeier und Fastnachtsfeier.
Viel Zeit nehme zwischenzeitlich die Organisation des Sportheimbetriebes in Anspruch, wobei dies größtenteils von den Vorstandsmitgliedern erledigt wird.
Kassenwart Thomas Berthold erläuterte, dass die Einkünfte aus dem laufenden Sportheimbetrieb ausreichend für die Ausgaben sind und es sich sozusagen selbst trägt.
Den Auftakt bei den Berichten aus den einzelnen Sparten machte der Leiter der Turnabteilung, Karlheinz Riehle. Die Turnabteilung bestehe derzeit aus 14 Gruppen mit 24 Übungsleitern und Helfern, die zirka 340 aktive Mitglieder (50 Prozent Kinder und Jugendliche / 50 Prozent Erwachsene, 280 weiblich/60 männlich) betreuen. Seit dem vergangenen Jahr erweiterte sich das Einzugsgebiet der Turnkinder. Hier kommen zwischenzeitlich rund 18 Prozent aus den umliegenden Gemeinden.
Die Betreuer und Übungsleiter haben sich im vergangenen Vereinsjahr zu sieben Sitzungen getroffen. Neben dem Schwerpunkt im Gesundheits- und Breitensport sind Turnerinnen und Turner aus fünf Gruppen bei den meisten Wettkampfterminen des Main-Neckar-Turngaus und an einigen des Badischen Turnerbundes, teilweise sehr erfolgreich, vertreten. Die jährliche Turnschau Ende November war der krönende Höhepunkt eines ereignisreichen Turnjahres. Er wies abschließend darauf hin, dass auch in seiner Abteilung dringend weitere ehrenamtliche Übungsleiter und -innen zur Unterstützung in der Jugendarbeit, aber auch im Erwachsenenbereich benötigt werden.
Klaus Häfner hat im Laufe des Jahres den Posten des Abteilungsleiters Fußball provisorisch übernommen, so dass Trainer Werner Moschüring über die Aktivitäten bei den Kickern berichtete. Viele junge Spieler würden studieren oder sich in der Ausbildung befinden, so dass die kontinuierliche Teilnahme am Training schwierig sei. Von den A-Junioren gab es fünf Neuzugänge. Er hofft, dass deine Mannschaft die Relegation vermeiden kann.
Abteilungsleiter Helmut Theobald berichtete von den Aktivitäten bei Aikido-Taekwondo. Derzeit trainieren zwölf Jugendliche im Alter von sieben bis 15 Jahren und neun Erwachsene im Alter von 15 bis 65 Jahren regelmäßig. Im vergangenen Vereinsjahr haben 95 Trainingsabende von je 3,5 Stunden stattgefunden. Erfreulich für die Abteilung Aikido-Taekwondo sei der Umzug in den neuen Trainingsraum im Obergeschoss der Brehmbachtalhalle gewesen. An einem Anfängerkurs hätten neun Jugendliche teilgenommen.
Er selbst, so Theobald, konnte im abgelaufenen Vereinsjahr auf 30 Jahre Erfahrung in dieser Kampfkunst zurückblicken. Er legte im August 2012 das Diplom in der Schwertkunst Shinki Toho ab. Diese beinhaltet 106 festgelegte Kampfsituationen sowie die traditionelle Schwertführung der Samurai.
Im September erhielt er nach erfolgreicher Prüfung den 2. Dan im Dartoriyu Aki Jujutsu und wurde im Oktober 2012 zum Hossih ernannt (Hossih bedeutet: Der Samurai, der den richtigen Weg gewählt hat). Die Abteilung beteiligt sich immer wieder an Veranstaltungen und präsentiert ihr Können auch gerne außerhalb des Vereines.
Jugendleiter Bernhard Uihlein erinnerte in seinem Rückblick besonders an die Beteiligung am Ferienprogramm sowie an die Weihnachtsfeier im Sportheim. Bernhard Uihlein übergab sein Amt an Luis und Max Uihlein und bedankte sich bei allen Übungsleitern, Trainern, Betreuern und Helfern und denjenigen, die in irgendeiner Form die geleistete Arbeit im Jugendbereich unterstützt haben.
Die Kassenprüfer Doris Uihlein und Johannes Eckl bescheinigten dem Kassenwart Thomas Berthold eine saubere, korrekte und einwandfreie Kassenführung. Die von Doris Uihlein beantragte Entlastung des Vorstands wurde von der Versammlung einstimmig erteilt.
Nachdem die für die Neukonzeption des Vorstands notwendige Satzungsänderung von der Versammlung einstimmig gebilligt wurde, stand den Neuwahlen nichts mehr im Wege. Sie wurden von Udo Müller geleitet und verliefen reibungslos.Das Ergebnis: Vorsitzende: Michael Berthold (Sport), Thomas Berthold (Finanzen), Frank Schäfer (Sportheim/Bau), Bernhard Uihlein (Veranstaltungen).
Schriftführerin: Cornelia Macheiner -Schäfer.
Jugendleiter: Max und Luis Uihlein.
Vertrer/-innen der Abteilungen: Daniel Eckl (Fußball), Claudia Bauer (Turnen), Peter Faulhaber (Aikido/Taekwondo). Anna Bundschuh, Daniel Schneider und Andreas Hauck (Finanzen).
.Abteilungsleiter: Klaus Häfner (Fußball), Karlheinz Riehle (Turnen), Helmut Theobald (Aikido/Taekwondo).
Stellvertreter und Stellvertreterinnen: Hilger Eckl (Sportheim/Bau), Ute Eckl, Christa Bundschuh und David Stang (Veranstaltungen).
Kassenprüfer: Doris Uihlein und Johannes Eckl.
Abschließend freute sich Michael Berthold auf die Zusammenarbeit im neuen, erweiterten Vorstand. Er ist sich sicher, dass das neue Konzept der richtige Weg für die Zukunft ist. Ziele des SVK bleiben weiterhin Spaß am Sport, Spaß in der Gesellschaft und ein gemeinsames Miteinander.

Wie bereits seit vielen Jahren, beteiligte sich der SV Königheim auch diesmal am großen Jubiläumsumzug des KKK, mit einem Wagen

Thema war diesmal die neue Mauer am Sportheim am alten Bahnhof.

"Die Mauer steht, owei owei, mir komme nimmer ins Sportheim am Bahnof nei"

 

 

 

Traurig und tief betroffen nimmt der SV Königheim Abschied von seinem Ehrenmitglied

Erwin Faulhaber

Erwin Faulhaber 

Erwin engagierte sich über Jahrzehnte aktiv bei seinem SVK.

Wir verlieren mit ihm einen Freund. Er hat mit seinem
vorbildhaften Einsatz die Vereinsgeschichte mitgeprägt.
Unsere besondere Anteilnahme gilt seiner Frau Lore
und seiner ganzen Familie.

Wir werden Erwin stets in guter Erinnerung behalten.

Für alle Mitglieder des Sportvereins 1946 Königheim e.V.:
Michael Berthold und Anton Haag
und alle weiteren Vorstandsmitglieder

Die Geschichte des SV 1946 Königheim e.V.

1. VorsitzenderMichelDer SVK ist mit annähernd 400 Mitgliedern (Stand 1992) der größte Verein in Königheim. Er wurde im Februar 1946 auf Initiative von Franz Michel und anderen fußballbegeisterten jungen Männern gegründet und im Mai des gleichen Jahres von der Militärregierung genehmigt. Der Verein setzte die Tradition der DJK fort und widmete sich in erster Linie dem Fußballsport. Mit viel Begeisterung und durch intensives Training konnte der Verein schon in den Anfangsjahren Erfolge erringen.

Bereits 1951 erreichte man mit der B-Klassen-Meisterschaft den Aufstieg in die A-Klasse, 1955 den Aufstieg in die II. Amateurliga Odenwald, wo sich die Mannschaft allerdings nur ein Jahrhalten konnte. Schon damals wurde das Problem sichtbar, mit dem die Fußballer in all den Jahren zu kämpfen hatten.

Immer wieder musste vor allem die 1. Mannschaft Spieler abgeben, weil junge Männer mit dem Eintritt in das Berufsleben oder dem Abschluss der Berufsausbildung abwanderten, da sie in unserem Raum keinen geeigneten Arbeitsplatz finden konnten.

Da der DJK-Platz an der alten Dreschhalle den Ansprüchen des modernen Fußballs nicht mehr genügte, wurde schon mit der Vereinsgründung an der Gissigheimer Straße, etwa 2 Kilometer westlich vom Dorf entfernt, ein neuer Platz gebaut, der am 18. August 1946 eingeweiht werden konnte. Es zeigte sich aber bald, dass für die Durchführung eines geregelten Sportbetriebes auch entsprechende Gebäulichkeiten notwendig waren. Deshalb beschloss die Vereinsführung 1955, ein Sportheim zu bauen.

Auf dem Platz, der unmittelbar neben dem Sportplatz dafür in Frage kam, standen bis nach dem 2. Weltkrieg die Reste einer Mühle, die im Besitz der Familie Dill-Röll war. Sie war 1933 vermutlich nach Brandstiftung abgebrannt, stehen geblieben war damals nur das Stallgebäude. Diesen Gebäuderest hatten sich unmittelbar nach der Kapitulation Heimatvertriebene als Behelfswohnheim ausgebaut.

Noch vor der Währungsreform waren auch die Reste abgerissen worden, da geplant war, auf dem Gelände die Niederlassung einer Pforzheimer Schmuckwarenfabrik zu errichten. Diese Pläne wurden aber nicht verwirklich. Da Dr. Paul Röll ein begeisterter Anhänger des Fußballsports war, stellten die Familien Dill-Röll der Gemeinde das Gelände zum Bau des Sportheimes als Schenkung zur Verfügung. Eine für den Bau 1957 durchgeführte Spendenaktion war erfolgreich. Dennoch gestaltete sich das Unternehmen recht mühsam, da die Bauarbeiten in Eigenleistung der Vereinsmitglieder durchgeführt wurden.

Nach Fertigstellung der Gas-, Licht- und sanitären Einrichtungen konnte das Heim schließlich mit einem Fest im August 1961 seiner Bestimmung übergeben werden. Mit der Verlegung der Gissigheimer Straße im Zuge des Ausbaus der Ortsumgehung der B 27 wurde die Anlage dann aber völlig vom Dorf abgeschnitten. Da die Entfernung auch für den Sportbetrieb der Schule zu groß war, erhielt der Verein 1975 auf dem früheren Bahnhofsgelände einen neuen Sportplatz, wobei dazu auch die angrenzende Mülldeponie eingeebnet und aufgefüllt wurde. Der alte Platz wird seitdem im Wesentlichen nur noch zum Training benutzt.

Zeitweise war der SV auch in der Sparte Leichtathletik aktiv. Mit Peter Weigand stellte er Mitte der fünfziger Jahre mehrmals den Kreismeister über die Mittelstrecken, und Wolfgang Reinhart errang 1974 eine Deutsche Vizemeisterschaft der Jugend über 2000 Meter Hindernis.

Bis heute erfolgreich arbeitet die 1965 gegründete Frauen- und Mädchenturnabteilung, während die zum gleichen Zeitpunkt ins Leben gerufene Männerabteilung nur kurze Episode blieb. Besonders die Jugendturnerinnen konnten bei Gau- und Landesturnfesten sowie bei den Nordbadischen Bezirksmeisterschaften in den letzten Jahren beachtliche Erfolge erringen.

Gegenwärtig betreut der SV neben dem Mutter- und Kind-Turnen acht Turngruppen mit 130 Kindern und Jugendlichen sowie 2 Frauengruppen und einer Männergruppe, die in den nun schon zur Tradition gewordenen Turnabenden bzw. Turnschauen jeweils im November das Ergebnis ihrer Jahresarbeit der Öffentlichkeit vorstellen.

Jüngster Spross des SV ist die vor knapp fünf Jahren gegründete Aikido-Abteilung, die unter der Leitung von Helmut Theobald steht und von allen Altersgruppen in Anspruch genommen wird.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok